Aktuelles

19.06.2021: Impressionen zum nationalen Protesttag zu den Themen Smart City - Wlan - Klimaschutz             

Bürgerinitiative Cavertitz:


Bürgerinitiative Frei von 5G im Taunus:


Bürgerinitiative 5G freies Bad Liebenzell, Initiative für umweltverträgliche Telekommunikation Nordschwarzwald, Initiative Mobilfunk Enz Nagold:


Bürgerinitiative für verantwortungsvollen Mobilfunk Wangen/Allgäu:


Bürgerinitiative Aufklärung 5G Mindelheim:


Bürgerinitiative für ein 5G freies Niesky:

12.06.2021 WDR/Quarks Sendung '5G – Revolution oder Gefahr?' vom 24.04.2021:                           "Welch wissenschaftlich unhaltbare Sendung!" schließen diagnose:funk und die Kompetenzinitiative in einem offenen Brief an die Verantwortlichen                 

"Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion, Mitgestalter und des WDR-Rundfunkrats, die WDR/Quarks-Sendung v. 24.04.21 „5G – Revolution oder Gefahr?“ gibt Anlass nachzuspüren, inwieweit durch Verdrehungen, Falschaussagen und Verkürzungen bekannte Risiken der hochfrequenten elektromagnetischen Felder (HF-EMF) herabgewürdigt werden sollten. Die Redakteure und Verantwortlichen der Sendung werden aufgefordert, zu diesem offenen Brief Stellung zu beziehen und Richtigstellungen zu veröffentlichen. Auch soll diese Sendung beim Bundesamt für Strahlenschutz thematisiert werden, da dieses Amt offensichtlich involviert war. Aus der Fülle notwendiger Anmerkungen werden nachfolgend nur einige zentrale Aspekte in den Vordergrund gestellt (...)".

Hier der Brief zum Download


07.06.2021 "Endlich mal zuhören! Richtig hinschauen, nachlesen, verstehen – das wären meine Wünsche an die Politik." Interview mit Jörn Gutbier von diagnose:funk zur Strahlenbelastung von LTE/5G               

Die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk kritisiert scharf, dass offensichtlich die Schweizer Mobilfunk-Lobby ‚Forschungsstiftung Strom und Mobilfunkkommunikation' (FSM) vom Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages (TAB) mit einer Studie zu Gesundheitsgefahren der Mobilfunkstrahlung beauftragt wurde. Dies geht aus einer Anmerkung in einer Broschüre der FSM hervor: „Diese Broschüre basiert auf einer Literaturstudie zum aktuellen Wissensstand über mögliche Risiken der Mobilfunkstrahlung, welche das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages (TAB) der FSM in Auftrag gab.“

In einem ausführlichen Interview mit dem Portal 5G-Anbieter.info vergleicht Jörn Gutbier den Lobby-Skandal mit dem Vorgehen der Tabak-Lobby ab den 1950er Jahren, als die wirtschaftlich interessierten Zigarettenhersteller einen Lobbyverband namens ‚Tobacco Institute, Inc.‘ gründeten. Dieses angebliche Institut gab einseitige Forschungen in Auftrag, vertuschte die bereits damals bekannten Gefahren des Rauchens und betrieb Schönfärberei.

Hier geht es zum vollständigen Interview

Die FSM mit Sitz an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich wird zu 98% von den Schweizer Mobilfunk- und Stromnetzbetreibern und deren Zulieferern finanziert wird. Die Stiftung ist kein Bestandteil der angesehenen Hochschule, sondern hat in den Gebäuden der ETH nur ihre Geschäftsstelle eingemietet.

Sponsoren und Träger der FSM: https://www.emf.ethz.ch/de/stiftung/sponsoren-traeger


06.06.2021 Wie WHO und Industrie die Gefahren des Mobilfunks herunterspielen und die Gesundheit der Bevölkerung aufs Spiel sezten: Werner Thiede analysiert im Detail, wie ein Kartell aus Industrie und Lobbyisten, unterstützt von der WHO, den Mobilfunk forciert - und damit unser aller Gesundheit aufs Spiel setzt

Deutsche Wirtschafts Nachrichten-Gastautor Werner Thiede analysiert im Detail, wie ein Kartell aus Industrie und Lobbyisten, unterstützt von der WHO, den Mobilfunk forciert - und damit unser aller Gesundheit aufs Spiel setzt.

Jahrzehntelang herrschte beim Thema Mobilfunk in Politik und Wissenschaft das Dogma vor, die umstrittene Strahlung habe lediglich thermische Effekte und keine biologischen. Sie schade also gesundheitlich nicht, sofern gewisse, wegen der Fixierung auf den Wärmeaspekt großzügig zu definierende Grenzwerte eingehalten würden. Verantwortlich für diese einseitige Sichtweise war und ist ein in München eingetragener, nicht regierungsamtlicher Verein: dieInternationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP), die laut dem einstigen Europa-ParlamentarierJean Huss „sehr enge Verbindungen zu den Branchen hat, deren technische Neuentwicklungen von möglichst hoch angesetzten, zulässigen Grenzwerten in allen Frequenzbereichen elektromagnetischer Felder profitieren.“ Deren Richtlinien sind von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) förmlich anerkannt und vor über zwei Jahrzehnten auch von der EU übernommen worden und bilden ein scheinbar unumstößliches Bollwerk, unter dessen Vorgaben immer neuere, schnellere Mobilfunk-Standards eingeführt werden konnten.

Sofern international Studien und ärztliche Appelle auftauchten, die ein krankmachendes Potenzial der elektromagnetischen, künstlich gepulsten Hochfrequenz-Felder (EMF) namhaft machten, wurden schlagkräftige Gegenargumente oder Gegenstudien ins Feld geführt, die sich als Resultate des wissenschaftlichen Mainstreams darstellten. Diese industriefreundliche Praxis wurde auch noch beibehalten, als 2018 die Ergebnisse der größten Handystrahlen-Studie der Welt, nämlich des regierungsamtlichenNational Toxicology Program (NTP) in den USA darauf hindeuteten, dass die bisherigen Richtlinien zum Schutz der menschlichen Gesundheit bei Hochfrequenz-Exposition unzureichend sein dürften. 2019 stellten Harald Schumann und Elisa Simantke vom Journalistenteam Investigate Europe im Berliner „Tagesspiegel“ fest: „Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann… Die zuständigen Institutionen von der Weltgesundheitsorganisation über die EU-Kommission bis zum deutschen Bundesamt für Strahlenschutz überlassen es jedoch einem kleinen Kreis von Insidern, die Grenzwerte zum Schutz der Bevölkerung festzulegen. Doch dessen Mitglieder blenden viele unbequeme neue Erkenntnisse aus.“

Seit April 2021 aber können biologische Effekte der Mobilfunkstrahlung als wissenschaftlich bewiesen gelten: ImInternational Journal of Molecular Science legten David Schuermann und Meike Mevissen eine groß angelegte Überblicksstudie für die Schweizer Regierung vor, die unzweideutig aufzeigt, dass Strahlen-Exposition sogar schon im niedrigen Dosisbereich zu biologischen und gesundheitlich bedenklichen Effekten führen kann. Dank diesem vom Schweizer Umweltbundesamt finanzierten Review lässt sich nicht länger intellektuell redlich bestreiten, dass die nun bald flächendeckend installierte, invasive Mobilfunk-strahlung Ursache so mancher körperlicher und nervöser Beschwerden durch die Auslösung von oxidativem Zellstress ist. Die umfassende Aufarbeitung von 223 Arbeiten lässt erkennen: „Die Pro-duktion von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), die möglicherweise zu zellulärem oder systemischem oxidativem Stress führen kann, wurde häufig durch EMF-Exposition in Tieren und Zellen beeinflusst.“ Deutlich zeichnet sich im Gesamtüberblick ungeachtet der einen oder anderen schwächeren Studie als klarer Trend ab, dass die umstrittene Strahlung tatsächlich weit unterhalb der geltenden Grenzwerte „zu Veränderungen im zellulären oxidativen Gleichgewicht führen kann.“Wie die Autoren erklären, sind namentlich Personen mit Vorerkrankungen anfällig für gesundheitliche Auswirkungen.

Dieses Resultat lässt übrigens auch das Phänomen der sogenannten Elektrhypersensibilität (EHS), unter dem bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden, in anderem Licht erscheinen. Oft als „Aluhut-Träger“ diskriminiert und damit doppelt gestraft, erfahren Betroffene offenbar oxidativen Stress in ihren Körperzellen; ihre Beschwerden lassen regelmäßig spürbar nach oder verschwinden, wenn die EMF-Exposition verlassen oder durch Abschirmung aufgehoben wird. Dass die Ursache für EHS lediglich psychischer Natur sei, ist eine bislang verbreitete, reduktionistische Auffassung, die sich künftig verbietet.

Es ist also höchste Zeit, dass Politik, Industrie, Wirtschaft, Justiz, Behörden und auch die Kirchen das gesundheitsschädigende Potenzial von Mobilfunkstrahlung anerkennen und gebührend berücksichtigen. Hier ist ein folgenreiches Umdenken in der Gesellschaft gefordert, das wegen der grundrechtlich geforderten körperlichen Unversehrtheit Vorrang vor anderweitigen Rücksichtnahmen hat. Insbesondere Mobilfunk-Anlagen auf Kirchentürmen erweisen sich als keineswegs segensreiche Installationen.

Zum Autor: Werner Thiede (geb. 1955) ist Theologe und Publizist. Nach seiner Habilitation lehrte er Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Darüber hinaus war er Chefredakteur des "Evangelischen Sonntagsblatts aus Bayern". Thiede publiziert regelmäßig zu theologischen, gesellschaftlichen und technologischen Themen. Zu seinen Werken zählen unter anderem: "Mythos Mobilfunk: Kritik der strahlenden Vernunft" (2012 ); "Die digitalisierte Freiheit: Morgenröte einer technokratischen Ersatzreligion" (2013); "Die digitale Fortschrittsfalle: Warum der Gigabit-Gesellschaft mit 5G-Mobilfunk freiheitliche und gesundheitliche Rückschritte drohen" (2018); "Digitalisierung als Weltanschauung: Wie die rigorose Vernetzungspolitik mit 5G-Mobilfunk ideologische Züge offenbart" (2019). Zuletzt erschien: "Digitaler Turmbau zu Babel: Der Technikwahn und seine Folgen" (2015, 2. erw. Auflage 2021).

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/512337/Wie-WHO-und-Industrie-die-Gefahren-des-Mobilfunks-herunterspielen-und-die-Gesundheit-der-Bevoelkerung-aufs-Spiel-setzen


21.05.2021 Fazit einer Studie der Hamburger Stiftung World Future Council:                               Als Geschäftsmodell der Industrie wird 5G Umweltprobleme verschärfen und stellt einen Schritt zum Überwachungsstaat dar.

Der Hamburger Think Tank World Future Council publizierte die Analyse "Die Auswirkungen des 5G Netz-Ausbaus auf Energieverbrauch, Klimaschutz und die Einführung weiterer Überwachungstechniken". Der Autor, Dr. Matthias Kroll, analysiert sachlich und objektiv mögliche Folgen und bestätigt die These, dass die Digitalisierung ein Brandbeschleuniger der Umweltkrisen ist: "Ein zusätzlicher Stromverbrauch durch die fahrlässige Einführung neuer Techniken mit sehr hohem Energiebedarf wie 5G ist das Gegenteil von dem, was die Weltgemeinschaft derzeit verkraften kann ...".

Es lohnt sich sehr, diese 40 Seiten umfassende Studie zu lesen. PDF Download durch Click auf das Bild.


02.05.2021 Italien: Kinder zu lange am Smartphone? Abgeordnete fordern Geldstrafen für Eltern und legen Gesetzentwurf vor

Eine Gruppe italienischen Parlamentarier um den ehemaligen Bildungsminister Lorenzo Fioramonti hat der Abgeordnetenkammer einen Gesetzentwurf vorgelegt, um bei Kindern unter zwölf Jahren die Nutzung von Smartphones und Tablets stark einzuschränken. Eltern, die sich nicht an die Vorschriften halten, müssen mit Geldstrafen zwischen 300 Euro und 1500 rechnen, geht aus dem Entwurf hervor. Laut dem Projekt soll in den ersten drei Lebensjahren des Kindes ein absolutes Verbot der Nutzung elektronischer Geräte gelten.

Von vier bis zwölf Jahren sollen Kinder Smartphones und Tablets zwar verwenden können, allerdings mit zeitlicher Beschränkung und unter Aufsicht von Erwachsenen. Von vier bis sechs Jahren dürfen sie nach dem Willen der Abgeordneten nicht mehr als eine Stunde pro Tag mit elektronischen Geräten umgehen, von sechs bis acht sollen es maximal drei Stunden sein. Von neun bis zwölf Jahren sind dann maximal vier Stunden erlaubt.

Zum Artikel

28.04.2021: Bedeutende Wissenschaftler kritisieren in neuen Analysen die ICNIRP                   als Lobbyorganisation der Industrie

Über die ICNIRP (International Commission on Non‑Ionizing) mit Sitz in einem Gebäude des Bundesamtes für Strahlenschutz in Oberschleißheim sind fundierte Analysen erschienen. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen und Politiker kommen zum gleichen Schluss:

  • Die ICNIRP ist ein „Closed-Club“ ohne demokratische Legitimation und Struktu­ren, der nur Mitglieder mit industriekompatibler Meinung aufnimmt.
  • Die ICNIRP vertritt nicht die Meinung der Mehrheit der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
  • Die ICNIRP hat ein selbstreferentielles System geschaffen, das darin besteht, dass in nationalen Schutz- und Beurteilungsgremien weltweit, in großen europäischen Staaten, der Europäischen Union und der WHO ICNIRP-Mitglieder sitzen, die sich auf ihre eigenen Gutachten berufen.

Die ICNIRP liefert der Industrie selektive Argumente zur Vermarktung der Mobilfunktechnik, indem Studien, die Gesundheitsrisiken nachweisen, entweder nicht in die Bewertung aufgenommen, die Ergebnisse angezweifelt oder verzerrt dargestellt werden.

Zu den Analysen

24.04.2021: Impressionen zum nationalen Protesttag gegen WLAN an Kitas und Schulen


Agenda Arbeitskreis Mobilfunk Ravensburg:


Bürgerinitiative 5G freies Bad Liebenzell und Initiative für umweltverträgliche Kommunikationstechnik Pforzheim-Nordschwarzwald:


Brennpunkt 5G Region Ulm/Neu-Ulm:


Bürgerinitiative Freiburg 5G-frei:

Flugschrift zum Einwohner-Antrag


Bürgerinitiative Lübeck 5Gfrei & lebenswert:


Bürgerinitiative Frei von 5G im Taunus, Wiesbaden:


Bürgerinitiative "GESUNDE ZUKUNFT" Oberlausitz:


Bürgerinitiative Mobilfunk Erlangen:

Der „digidale Foddschridd“ beschäftigt auch „Oma Andonia“. So viele Erleichterungen im täglichen Leben…!! Wichtig: unsere Gesundheit und das System, das sich fast unbemerkt vollzieht… Natürlich alles „streng geheim“---: „soggns…“

23.04.2021: Neues Video 'W-LAN an den Schulen und in unserem Lebensraum'. Ein Beitrag von Mediaworld.Solutions - Matthias Nieschke zur Aufklärung und Information von Eltern, Schülern und Verantwortlichen
 

21.04.2021: Eine Delegation des ‚Ärzte-Arbeitskreises digitale Medien‘ zog mit einem großen Banner und Schildern vor das Sozialministerium in Stuttgart und übergibt einen offenen Brief zum Thema Mobilfunk und Gesundheit an Minister Manne Lucha (Grüne)
 

Foto: Joe Röttgers

Der offene Brief der Ärztedelegation wurde dem Leiter Referat Gesundheitsschutz als große Schriftrolle in seinem Amtszimmer übergeben.

>> Download Offener Brief
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20.04.2021: Vortrag 'WLAN an Kitas und Schulen: Ein Hype verdrängt die Risiken'                       Vortrag von Peter Hensinger
 

Mit dem Schuljahr 2019/2020 trat in Deutschland der Digitalpakt Schule in Kraft. Es fehlt zwar an qualifizierten Lehrkräften, an Erzieherinnen, Sozialarbeitern und Psychologinnen. Doch die Zweckbindung der Pakt-Gelder zwingt die Schulen zu Investitionen in digitale Infrastruktur und Endgeräte. Im September 2019 trafen sich in Berlin 700 Lobbyisten der Telekom-Branche im „Forum Bildung Digitalisierung“, so berichtet der Berliner Tagesspiegel, mit dem Ziel, abzusprechen, wie die Digitalisierung mit mehr Druck durchgesetzt werden kann, denn es gehe darum „einen Markt zu entwickeln“: „Der weltweit agierende Bertelsmann-Konzern hat eine eigene Sparte Bildung (Bertelsmann Education Group) gegründet, die mit der Digitalisierung eine Milliarde Euro Umsatz erzielen soll. Die Konzerne Telekom und Vodafone dürften wohl die direktesten Nutznießer einer Digitalisierung der Schulen sein. Der Großteil der fünf Milliarden Euro, die mit dem Digitalpakt investiert werden, ist dafür vorgesehen, deutsche Schulen ans schnelle Internet anzuschließen – das ist das Geschäftsfeld von Telekom und Vodafone“ (Füller 2019).
>> Skript, Folien und Studien 

15.04.2021: Studie für die Schweizer Regierung weist nach: EMF Ursache vieler Krankheiten     durch oxidativen Zellstress und negiert die Energiethese der etablierten Mobilfunkpolitik

Der bisher wohl umfangreichste Review weist nach: Elektromagnetische Felder, auch in den Frequenzen des Mobilfunks, schädigen die Zellen durch oxidativen Zellstress. Er wurde von der Schweizer Regierung finanziert und an der Universität Bern erstellt.

Dieser am 06.04.2021 veröffentlichte Review von Dr. David Schürmann und Prof. Dr. Meike Mevissen, finanziert vom Schweizer Umweltbundesamt und publiziert im "International Journal of Molecular Science", schafft Klarheit durch die umfassende Aufarbeitung der bereits vorliegenden Literatur:

"Die Produktion von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS), die möglicherweise zu zellulärem oder systemischem oxidativem Stress führen kann, wurde häufig durch EMF-Exposition in Tieren und Zellen beeinflusst. In dieser Übersicht fassen wir die wichtigsten experimentellen Ergebnisse zu oxidativem Stress im Zusammenhang mit EMF-Exposition aus Tier- und Zellstudien des letzten Jahrzehnts zusammen. Die Beobachtungen werden im Kontext der molekularen Mechanismen und gesundheitsrelevanten Funktionen wie neurologische Funktion, Genomstabilität Immunantwort und Reproduktion diskutiert. Die meisten Tier- und viele Zellstudien zeigten erhöhten oxidativen Stress, verursacht durch RF-EMF und ELF-MF."

"Damit können sich die ICNIRP und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ihre Energiethese endgültig an den Nagel hängen".

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14.04.2021: Werner Thiede 'Digitaler Turmbau zu Babel - Der Technikwahn und seine Folgen':         2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2021


Unsere Gesellschaft hat im Zeichen der Rundum-Digitalisierung einen riskanten Weg eingeschlagen. Begeistert von den fast magisch anmutenden Chancen und Möglichkeiten des Digitalen meinen Politik, Wirtschaft, Industrie und viele Verbraucher, die damit verbundenen Risiken verrechnen, kleinreden oder gar in Abrede stellen zu können.

Der Theologieprofessor und Publizist Werner Thiede appelliert in seinem 2015 veröffentlichten, für die 2. Auflage erweiterten und aktualisierten Buch zu ganzheitlicher Wahrnehmung der Ambivalenzen. Er macht – am Ende auch in 95 Thesen – deutlich, dass es bei der Digitalisierung nicht nur um technische, sondern um kulturelle Veränderungen geht, die ethisches Nachfragen dringend erfordern.

Dr. theol. habil. Werner Thiede ist Pfarrer i.R. der Evang.-Luth. Kirche in Bayern und seit 2007 apl. Professor für Systematische Theologie an der Universität Erlangen-Nürnberg. Er ist Autor zahlreicher Bücher, Aufsätze und Hörfunkbeiträge, z.B. des Buches „Mythos Mobilfunk“ im selben Verlag (2012).

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04.04.2021: Lobbysystem ICNIRP und Bundesamt für Strahlenschutz - ICNIRP gibt Sicherheitsrichtlinien zu 5G heraus, die für die Telekommunikationsindustrie überlebenswichtig sind

Prof. Dariusz Leszczynski, ehemaliger Leiter der finnischen Strahlenschutzbehörde und Mitglied vieler internationaler Kommissionen, nimmt Stellung zu den Grenzwertfestlegungen und Aussagen der ICNIRP zur Sicherheit von 5G.

Im Interview von diagnose:funk mit Prof. Franz Adlkofer wird aufgezeigt, wie ein deutscher Wissenschaftler von Politik und Mobilfunkindustrie offensichtlich benutzt wird, um Fortschritte in der Forschung zu blockieren und Forschungsergebnisse aus der Welt zu schaffen, weil sie ihren Interessen im Weg stehen. [1]  Dabei mag es sich noch um einen Einzelfall handeln, auch wenn er symptomatisch dafür steht, wie Politik und Mobilfunkindustrie die Öffentlichkeit in Sachen Strahlenschutz hinters Licht führen. Prof. Dariusz Leszczynskis Bericht über die Meinungsmacht der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection) geht weit darüber hinaus. [2] Er enttarnt ein System der institutionellen Korruption zum Nachteil der Bevölkerung, das weltweit wirksam ist. "Das eigentliche Problem liegt dabei jedoch nicht bei der Mobilfunkindustrie, für die wie für andere Industrien auch die Gewinnmaximierung Vorrang hat. Es liegt bei der Politik, die wohl aus Unbedarftheit gepaart mit Opportunismus dabei ist, Verrat an den Wählern zu begehen " (Prof. Franz Adlkofer).

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31.03.2021: Oster Brief an Kanzlerin Merkel 

Sehr geehrte Frau Kanzlerin Dr. Merkel,

nachdem Sie bei der Korrektur des "Gründonnerstagsfehlers" auf beeindruckende Weise Schwäche als Stärke zeigten (wie ich es im schwäbischen Pfarrhaus auch gelernt habe), möchte ich Sie kurz vor Ihrer wohlverdienten Osterpause noch um Überlegungen zu einer dringend notwendigen Kurskorrektur vom Grenzwert- zum ALASTA-Prinzip bei nicht-ionisierender Strahlung bitten - wenn möglich noch in dieser Legislaturperiode. Durch das Beratungsmonopol der ICNIRP seit Ihrer Amtszeit als Umweltministerin geriet das Vorsorgeprinzip leider gegenüber den Interessen der Mobilfunkbetreiber sehr ins Hintertreffen. Schon kurz nachIhrer Unterschrift unter die 26. BImSchV. mit Kanzler Kohl sagte Ihr damaliger Berater Prof. BERNHARDT (BfS/ICNIRP) in einem Fernsehinterview auf 3sat am 29.1.1997:
"Zweifelsfrei verstanden haben wir bei den hochfrequenten Feldern nur die thermische Wirkung, und nur auf dieser Basis können wir derzeit Grenzwerte festlegen.Es gibt darüber hinaus Hinweise auf krebsfördernde Wirkungen und Störungen an der Zellmembran.
Auf die Frage des Fernsehjournalisten, warum man die Grenzwerte ohne ausreichendes Wissen um die biologische Wirkung festlege und nicht beim geringsten Anzeichen einer Gefahr vorsorglich senke, antwortete er:Wenn man die Grenzwerte reduziert, dann macht man die Wirtschaft kaputt, dann wird der Standort Deutschland gefährdet.“
- zitiert aus dem Buch der Journalisten GRASBERGER u. KOTTEDER (2003) "Mobilfunk – ein Freilandversuch am Menschen" S. 103

Obwohl dem BfS laut der eigenen an die unabhängige St.Galler Stiftung-Risikodialog in Auftrag gegebenen Studie von HÖGG und DÜRRENBERGER (2016) 14 seriöse Institutionen aus Wissenschaft, Staat und Zivilgesellschaft beratend zur Seite stehen könnten, wie die Tabelle zeigt:


verlässt sich das BfS wie andere westliche Regierungen und die WHO weiterhin hauptsächlich auf den kleinen deutschen Privatverein mit dem grossen Namen ICNIRP, der mietfrei im BfS residiert und 100 000 Euro Steuergelder im Jahr bekommt, um damit seine “Unabhängigkeit zu gewährleisten” (wie das Umweltministerium 2019 auf Nachfrage mitteilte). Zwischen der ICNIRP und den anderen entwarnenden Institutionen gibt es zudem häufige personelle Überschneidungen. Dies zeigten die Journalisten SCHUMANN und SIMANTKE von INVESTIGATE-EUROPE in ihrem Artikel im TAGESSPIEGEL vom 14.1.19 “Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?” sowie HARDELL/CARLBERG (2020) von der Environment and Cancer Research Foundation auch massive Interessenskonflikte.

Kann es sein, dass Ihnen die Metastudie zu der russischen EMF-Forschung von Prof. HECHT (ehem. Charite, heute Mitglied der  www.Kompetenzinitiative.net zum Schutz von Mensch, Umwelt und Demokratie) vom damaligen Postministerium vorenthalten wurde über das damals in Ost und West längst bekannte Mikrowellensyndrom? Diese Art von psychophysischem "burnout", das im Westen eher Elektrohypersensibilität (EHS) oder inzwischen EMF-Syndrom oder EMF-Krankheit (REDMAYNE/REDDEL 2021) genannt wird, zeigte sich bei vielfach geringeren Grenzwerten regelmäßig in jährlichen Arbeitnehmeruntersuchungen nach ca. 10 Jahren und besserte sich meist nach Versetzung in eine strahlungsärmere Umgebung (Karl HECHT Auswirkungen von EMF. Eine Recherche russischer Studienergebnisse 1960-1996. Umwelt-Medizin-Gesellschaft 3/2001 und bei https://www.bzur.de/Radar/GUS-Studie.pdf).

Die Europäische Umweltagentur EEA nimmt stattdessen seit Jahrzehnten die Beratung von der am Gesundheitsschutz orientierten internationalen www.Bioinitiative.org in Anspruch. DieMedizinprofessorin McGLADE verglich als Chefin der EEA in einem Südwestrundfunk-Interview 2007 WLAN mit Asbest (s. MAES "Stress durch Strom und Strahlung" 2013 S. 217f.). In einem aktuellen Gerichtsurteil vom 18.2.21 in Kalifornien bestätigte sich leider diese "späte Lehre aus frühen Warnungen" der EEA, da bei einer Lehrerin Elektromagnetische Hypersensitivität durch WLAN in ihrer Schule als "WiFi Krankheit"und Behinderung anerkannt wurde: https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1676

Auch die Wissenschaftler und Ärzte der EUROPAEM.eu (2016) sprechen von EMF-bedingten Krankheiten und Beschwerden und schlagen medizinisch begründete Grenzwerte vor, die weit unter denen der 26.BImSchV. liegen würden. Ein internationales Forscherteam um MILLER et al. (2019) fasst die vielen unabhängigen Studien nach der WHO-Einstufung in Stufe 2B (2011) der potentiellen Kanzerogenität in einem Review zusammen mit einem dringenden Plädoyer für eine Höherstufung in die höchste Stufe 1 und stellt zu EHS fest:

"Es gibt tatsächlich eine zunehmende Anzahl von Menschen mit einer Symptomatik, die durch hochfrequente Belastungen ausgelöst wird (z.B. Kopfschmerzen, Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen). Dieses Syndrom wird als Mikrowellensyndrom oder Elektromagnetische Hypersensitivität (EHS) bezeichnet.”

Ihre ursprünglichen Grenzwerte der 26. BImSchV wurden mit der Bastageste von Kanzler Schröder ggb. MinisterTrittin verteidigt, obwohl dieser neue Erkenntnisse einbeziehen wollte. Aber in neuen Koalitionen besteht die Chance, die Gesundheit und das Vorsorgeprinzip beim Mobilfunk an erste Stelle zu setzen, was langfristig auch wirtschaftlicher sein wird und einen STANDORTVORTEIL VON EUROPA darstellen könnte, denn ein Phonegate nach Ende der US-Schadensersatzprozesse - s. Buch und Film des invesitgativen Journalisten Klaus SCHEIDSTEGER www.ThankYouForCalling.eu - wird unvorstellbar viel teurer als der Dieselskandal, es gibt schon Aktionärswarnungen bei allen Betreibern aufgrund der Schadensersatzprozesse in USA, und Schäden durch EMF sind inzwischen so gut wie nicht mehr versicherbar!

Als Konsequenz aus der Darstellung der Studienlage durch eine Delegation 5G-kritischer ÄrztInnen im Stuttgarter Staatsministerium mit Berichten über EHS-PatientInnen in Anwesenheit des von EHS betroffenen Physikers Prof. BABILON, riet der renommierte Risikoforscher Professor RENN 2020 der Baden-Württembergischen Landesregierung zu prudent avoidance” gegenüber der Funktechnik. Dieser Ausdruck kommt "zufällig" auch in Aktionärswarnungen der Betreiber und der grossen Rückversicherer vor!

Laut der internationalen unabhängigen Forschung, die von internationalen Gerichten zunehmend anerkannt wird, gibt es keine für alle Lebewesen sicheren Grenzwerte (s. SCHMIDT 2020 in der Anl.). Von daher braucht es einen Paradigmenwechsel von der Begrenzung der Strahlungsquellen zur generellen Anwendung des Prinzips der vorsorglichen Strahlenminimierung dessen, was bei Mensch und Natur an Strahlungsdosis ankommt nach ALASTA (as low as scientifically and technically achievable) mit folgenden Maßnahmen:

1.
 Zusammenlegung der Funknetze (nationales roaming)
2. Vorrang für Festnetzverbindungen (Glasfaser, Koax-Kabel, Breitband) gegenüber Funktechnik.
3
. Trennung von Innen- und Außenraumversorgung (keine gezielte Durchstrahlung jeglicher Baumasse).
4. 
Förderung neuer Technologien wie der optischen Kommunikation (OWC / VLC / LiFi).
5. Vorsorge-Konzepte für öffentliche Gebäude und Verkehrsmittel: 
In Schulen z.B. sollen Festnetzanschlüsse die Regel sein, WLAN nur in begründeten Fällen kurzzeitig und leistungsgeregelt benutzt und VLC/LiFi als Alternative (s.SCHELER 2020) geprüft werden. 
6. Transparenz: Hot spots / Kleinzellen / Repeater etc. müssen sichtbar deklariert und strahlungsarme Zonen ausgewiesen werden.
7. Smartmeter: uneingeschränkte Wahlfreiheit bei digitalen Verbrauchszählern für Eigentümer und Mieter.
8.
 Anerkennung von EHS bzw. dem Mikrowellensyndrom als EMF-bedingte Beschwerden, bei Chronizität als Krankheit und als Behinderung.
9. Beweislastumkehr: Erst testen (durch unabhängige Forschung), dann einführen.
10. Internationale Regulierung mit Berücksichtigung von Satellitenemissionen.

Mit den besten Wünschen für einige erholsame Tage an Ostern
und freundlichen Grüssen vom Bodensee
Hanna Tlach, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin
Qualitätszirkelmoderatorin der Kassenärztlichen Vereinigung
Südbaden und der Psychotherapeutenkammer BW
Sprecherin des AK Esmog im
www.BUND-Konstanz.de/nachhaltiges_Leben/Elektrosmog

PS: ElektrosmogReport Ausgabe 2021-1 erschienen

Inhalt: 2,45 GHz- WLAN in Kombination mit Feinstaub erhöht Toxizität ● HF erhöht das Brustkrebsrisiko ● BERENIS-Review zu oxidativem Stress ● UMTS verursacht DNA-Schäden in weißen Blutkörperchen ● EHS ist eine pathologische StörungMobilfunk-Basisstationen und Krebssterblichkeit ● Essay: 5G und Gesundheit: Wo bleibt das Vorsorgeprinzip ● Review zu EMF und Insektensterben ● Auswirkungen eines 50-Hz-Magnetfeld auf Honigbienen ● Wirkung von Hochspannungsleitungen auf Honigbienen ● Artikel: EMF und Vogelzug ● Kommentar: Affäre LERCHL (dazu der investigative Journalist SLESIN in "MICROWAVE NEWS: "Schlechtes Betragen wird von der Bundesregierung belohnt")

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29.03.2021: Lobbysystem ICNIRP und Bundesamt für Strahlenschutz - Butler-Recherchen enthüllen den Einfluss der Industrie auf die weltweite Strahlenschutzpolitik

National und international wird die Strahlenschutzpolitik zur Mobilfunkstrahlung dominiert von den Richtlinien und Forschungsinterpretationen der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection), die ihren Sitz im deutschen Bundesamt für Strahlenschutz hat. Prof. Tom Butler (Irland) analysiert die Geschichte der ICNIRP als Ausgeburt und verlängerter Arm der Industrie deren Hauptaufgabe darin besteht, „...wissenschaftliche Erkenntnisse zielführend zu verwerfen."

Sein zusammenfassendes Arbeitspapier „Drahtlose Technologien und das Risiko schädlicher gesundheitlicher Aus­wirkungen auf die Gesellschaft: Eine retrospektive ethische Risikoanalyse von Gesund­heits- und Sicherheitsrichtlinien“ publiziert diagnose:funk in diesem Brennpunkt. Es basiert auf einem Studienreport, in dem er die Gesamtstudienlage zur nicht-ionisierenden Strahlung aufarbeitet (...). Weiterlesen

28.03.2021: 40% kurzsichtige Kinder - China verbannt Handys aus den Klassenzimmern 

Bereits seit Februar 2021 besteht in China ein landesweites Handy- und Tablet-Verbot in Schulen. Der Staat will damit der auffallend hohen Kurzsichtigkeit und Online-Sucht bei Kindern vorbeugen.

In der chinesischen Provinz Shandong sind Mobiltelefone und Tablets in den Primarschulen und der Mittelstufe seit dem 1. November 2018 verboten. [1] Die Eltern sollen auch dafür sorgen, dass ihre Kinder nicht zuviel Zeit mit solchen elektronischen Geräten verbringen. Hauptziele dieser Massnahmen sind eine Reduktion der Kurzsichtigkeit unter Kindern, denn chinesische Kinder weisen die weltweit höchste Rate an Kurzsichtigkeit (40%) auf. Weiter wird empfohlen, dass Kinder nicht länger als 15 Minuten am Stück an einem elektronischem Bildschirm arbeiten und dies maximal 1 Stunde pro Tag. Mit dieser Regelung soll auch die Online- und Spielsucht bei Kindern und Jugendlichen bekämpfen. 

Der Staat China zieht nun nach und begründet diesen Schritt nebst den zwei obgenannten Sachverhalten zudem mit der mangelnden Konzentration des Schülerschaft. [2] Es falle ihnen schwer, nicht ständig WeChat und andere Messenger auf neue Nachrichten zu prüfen und somit von der eigentlichen Tätigkeit, dem Lernen in der Schule abgelenkt zu sein.

Weitere Informationen gibt es hier

25.03.2021: Stuttgarter Bürgerinitiative entwirft eine fiktive Rede vor dem Gemeinderat           Smart City - Stuttgart? Brandbeschleuniger oder nachhaltige Stadt?  

Eine fiktive Rede vor dem Gemeinderat

Die Kommunen stehen in Konkurrenz um die Fördermillionen der Bundesregierung für den Umbau zur Smart City. Sie gilt als Garant des Fortschritts und der Wettbewerbsfähigkeit. Das gilt unhinterfragt. Bürgerinitiativen werden nicht gehört. Deshalb mailte die Stuttgarter Mobilfunk Bürgerinitiative am Tag vor der Debatte an alle Gemeinderatsmitglieder ihren Redebeitrag, den sie in der Aussprache über diesen Tagesordnungspunkt gehalten hätte. Einige StadträtInnen bedankten sich spontan, diese Gesichtspunkte seien ihnen neu.

Die Rede gibt es hier zu lesen

25.03.2021: Mobilfunk - Neue epidemiologische Studien zeigen erhöhtes Krebsrisiko!

Pressemitteilung von diagnose:funk vom 25.3.2021

Schweizer Expertengruppe erkennt Beweise für oxidativen Zellstress durch Mobilfunkstrahlung an, wann zieht Bundesamt für Strahlenschutz gleich?

Stuttgart, 25.3.2021: Die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk veröffentlicht heute die März-Ausgabe des quartalsmäßig erscheinenden ElektrosmogReports. Darin werden 12 neue wissenschaftliche Studien besprochen, die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern auf die menschliche Gesundheit und die Tierwelt haben. Besonders besorgniserregend sind zwei epidemiologische Studien, die zeigen, dass höhere Belastung mit Mobilfunkstrahlung zu einer höheren Sterblichkeitsrate führt. diagnose:funk fordert daher von der Bundesregierung und vom Bundesamt für Strahlenschutz, dass beim Mobilfunkausbau das europaweit geltende Vorsorgeprinzip zur Geltung kommt (...).

Weiterlesen hier

Ab 3. Mai 2021 im Handel:  '5G-Wahn(sinn)' - Das Buch von Prof. Dr. Klaus Buchner und                    Dr. med. Monika Krout 

Produktinformationen zu "5G-Wahn(sinn)"

Wie gefährlich ist Mobilfunk im Allgemeinen und 5G im Speziellen?
Und was können wir tun, um uns zu schützen?

Die starke Mobilfunkstrahlung in unserem Land macht zunehmend mehr Menschen krank; schon mindestens zwei Prozent der deutschen Bevölkerung gelten heute als elektrohypersensibel. Aber auch an Tieren und Pflanzen zeigen sich immer öfter Erkrankungen und nachhaltige Schädigungen. Dabei handelt es sich nicht um lose Vermutungen, sondern um harte, studienbasierte Fakten.

Der angesehene Physiker Prof. Dr. Klaus Buchner informiert in seinem spannenden, leicht verständlichen und fundierten Buch über Hintergründe und Gefahren des Mobilfunks, insbesondere auch des neuen 5G-Standards. Dazu zieht der ehemalige Europaabgeordnete zusammen mit der Umweltmedizinerin Dr. med. Monika Krout seriöse Studien und Fallbeispiele heran, über die bisher kaum berichtet wurde. Buchner ist kein Feind von Technik und Mobiltelefonie, macht aber keinen Hehl daraus, dass Funkstrahlung nachweislich schädigt und die neue Mobilfunkgeneration 5G katastrophale Auswirkungen für uns alle haben kann.

Das Buch möchte die Leserinnen und Leser ermutigen, sich eine eigene Meinung zu bilden, und zeigt Wege auf, wie durch alternative technische Lösungen die Strahlung auf einen Bruchteil reduziert werden könnte. Außerdem gibt der Mobilfunkexperte konkrete Empfehlungen, wie jeder Mensch – teils mittels einfacher und kostengünstiger Maßnahmen – Strahlung reduzieren kann.

  • Der Funk-Skandal: Wie Behörden und Politik mit unserer Gesundheit umgehen
  • Eindeutige Studienlage: Warum Mobilfunkstrahlung krank machen kann
  • Fragwürdiger Fortschritt: Was den neuen 5G-Standard so gefährlich macht
  • Gesunde Alternativen: Welche modernen Technologien strahlungsarme Auswege bieten
  • Wirksamer Selbstschutz: Was Sie für sich und Ihre Lieben tun können

„Die rückständige Technologie und die heutige völlig überhöhte Strahlung können wir uns nicht mehr leisten. In anderen Ländern wird schon längst auf die niedrig strahlende modernere Mobilfunktechnik umgestellt.“ (Klaus Buchner)

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18.03.2021: Neue Online-Seminar Reihe startet am 08. April 2021

diagnose:funk, die Kompetenzinitiative und das Mobilfunk Bürgerforum starten am Donnerstag, 08.04.2021 mit einem gemeinsamen öffentlichen Webinar-Programm zu wichtigen Fragen zur Mobilfunk-Politik und der Arbeit der Bürgerinitiativen. Weitere Infos gibt es hier.

14.03.2021: bvmde kontert dem Petitionsausschuss des Bundestages und klagt BfS an

Unser Offener Brief vom 18.01.2021 wurde von einem der Empfänger an den Petitionsausschuss des Bundestages weitergeleitet. Dieser Ausschuss bat uns nun, eine konkrete Beschwerde über eine Behörde, die eine staatliche Tätigkeit auf Bundesebene ausübt, einzureichen. Das haben wir nun getan und in einer Beschwerde den Schutzauftrag des BfS infrage gestellt. Hier geht es zum Brief...

11.03.2021: Schnelles Internet per Lichttechnik - Durchbruch an hessischer Schule

Ein Leuchtturm in der hessischen Schullandschaft:

Der Durchbruch zur VLC/LiFi Übertragung ist in der größten Berufschule Hessens in Gelnhausen (Main-Kinzig-Kreis) gelungen! Am Mittwoch, 10.3.2021 war die Eröffnung und Vorführung der VLC/LiFi-Technik mit der neuesten Technologie des Fraunhofer-Institutes. Im Beisein einiger Politiker, eines IT- Industrieunternehmens, der Schulleitung, der Lehrer*innen, dem Kreisdezernenten, der Presse der 'Gelnhäuser Neue Zeitung' (GNZ) sowie der Presse des Main-Kinzig-Kreises startete das Pilotprojekt. Mit Bezug auf die Größe der Schule (3600 Schüler) ist dieser Erfolg europaweit einmalig.

Das Infrarot-Projekt ist die neueste Technologie des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) ohne WLAN in der Schule, arbeitet einwandfrei und erreicht bis 1 GBit und mehr. Jetzt gibt es eine echte Alternative zu WLAN an Schulen.

Hier geht's zum Artikel in der GNZ

05.03.2021: Neuer Film von diagnose:funk 'Aufwach(s)en im Umgang mit digitalen Medien'

Aufwach(s)en im Umgang mit digitalen Medien

Was Eltern und Erzieher wissen sollten: Wie der Gebrauch digitaler Medien die Gehirnentwicklung beeinflusst

Dieser 40 minütige Film ist für alle, die Kinder pädagogisch begleiten; ein Film für Eltern, Lehrer, Erzieher, Fachkräfte in der psychologischen und ärztlichen Praxis, die mit den Auswirkungen des digitalen Medienkonsums konfrontiert sind.

Eltern, Großeltern und Erzieher*Innen verdienen jede Unterstützung bei der verantwortungsvollen Erziehung ihrer Kinder. Das gilt auch - und derzeit besonders - für den bewussten Umgang mit Digitalen Medien. Dieser Film bietet das Knowhow, um den sinnvollen Einsatz auf der Basis fundierter Kenntnisse abzuwägen.

Kinder sollen zu gesunden, selbstsicheren und intelligenten Menschen heranwachsen, um später mit den komplexen Anforderungen des Lebens zurechtkommen zu können. Dazu brauchen Heranwachsende vielfältige sinnliche Erfahrungen. Wie vereint sich der Einsatz von Digitale Medien, die für Schule und Alltag bereits unumgänglich sind, mit Bewegungsdrang, freiem Spielen und dem Entdecken des kindlichen Kosmos.  

In perfekter Kombination entwickelt sich das kindliche Gehirn allseitig. Spielerisches Lernen schafft die Grundlage, um später als Erwachsener mit Gefühlen, Wünschen und Frustrationen umzugehen und das Leben zu meistern. Dieser Film liefert das erforderliche Wissen, damit Erwachsene für die ihnen anvertrauten Kinder und deren Entwicklung die richtigen Entscheidungen treffen.

Diagnose:funk hat diesen Film entwickelt, um Eltern und Erzieher*innen in diesen anstrengenden und schwierigen Zeiten besonders beizustehen. Weitere Informationen und Trailer: diagnose:funk

Bestellung der DVD im diagnose:funk Shop oder per Email an versand@diagnose-funk.de.

24.02.2021: bvmde beteiligt sich an erster bundesweiter Volksabstimmung und startet Petition

Das "Bündnis Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland“ hat bei openPetition eine neue Petition zu 5G gestartet:
Sofortiger Stopp des Ausbaus von 5G, bis die Auswirkungen auf die Gesundheit und die Umwelt realistisch und umfänglich untersucht sind 

Diese Petition findet im Rahmen der Intitiative ABSTIMMUNG21, der ersten bundesweiten Volksabstimmung statt. Im Februar können Themen für ABSTIMMUNG21 durch Petitionen vorgeschlagen werden. Im März stellen 8 Mio. openPetition-Aktive alle Themenvorschläge vor, die es ins Voting geschafft haben. openPetition Aktive sind alle, die sich schon vor ABSTIMMUNG21 auf openPetition beteiligt haben – nur deren Stimmen werden für das Voting gezählt. Der Themenvorschlag, der die meisten Stimmen im Voting erzielt, wird Thema der ersten bundesweiten Abstimmung.

Drückt uns die Daumen!

23.02.2021: Alpenvorland Bürgerinitiativen starten Resolution 

40 Bürgerinitiativen aus dem Alpenvorland fordern, die Belastung der Bevölkerung durch Mobilfunk zu senken. Die 5G-Kritiker beziehen sich dabei auf eine Veröffentlichung des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS), in der Bezug genommen wird auf eine Studie der Jacobs Universität Bremen. Auf Bayern 5 gab es um kurz nach 9:00 Uhr einen etwas längeren Bericht über die Resolution.

20.02.2021: In Ruhpolding geht's weiter ...

Originaltext von Lothar Löchter, Sprecher der Bürgerinitiative "Lebenswertes Ruhpolding - 5G frei":

Nachdem unser Bürgermeister in Ruhpolding uns vor 2 Wochen eröffnet hat, dass zwei neue Sendemasten in Planung seien, haben wir eine „große Offensive“ entwickelt und gestartet.

Die erste Presseveröffentlichung ist heute im Traunsteiner Tagblatt erschienen.

Zur Information füge ich unseren Offenen Brief, die Beschreibung unserer „großen Offensive“, die Antwort unseres Bürgermeisters sowie unsere darauf erfolgte Antwort bei. Kommentare dazu spare ich mir. Lest bitte selbst.

Nach dem Exklusiv-Artikel beim Traunsteiner Tagblatt geht die „Pressewelle“ weiter. Die entsprechende aktualisierte Pressemitteilung füge ich ebenfalls bei. Aus dem Gemeinderat gibt es Signale für eine Gesprächsrunde. Ob wir dort die Mehrheit überzeugen können, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall haben wir nach der anfänglich kooperativen Phase, nun eine Menge Druck erzeugt. Thema: „Ursache > Wirkung“.

Auch diese Nachricht soll allen Mut machen, sich weiter zu engagieren und nicht nachzulassen. Oder anders gesagt: „Irgendetwas geht immer!“

18.02.2021: In Ruhpolding tut sich was ...

Einblicke in die Arbeit einer 5G-Bürgerinitiative:

Die Bürgerinitiativen in der Region unterstützen sich gegenseitig, um möglichst viele Bürger zu informieren und für entsprechendes Aufsehen und Druck bei Bürgermeistern und Gemeinderäten zu sorgen. Im Traunsteiner Tagblatt wurden in den letzten drei Tagen zehn Leserbriefe zu 5G veröffentlicht. Mindestens vier weitere liegen der Zeitung noch vor.

In Rimsting, einer Gemeinde am Chiemsee, hat der Gemeinderat sich gegen den geplanten Mobilfunkmast der Telekom entschieden und die Aufstellung eines eigenen Mobilfunkkonzepts beschlossen. Die Weichen für ein unabhängiges Gutachten sind gestellt. Das ist ein schöner Erfolg der Bürgerinitiative vor Ort. Aufgrund seines umfangreichen Verteilers hat Lothar Löchter von der Bürgerinitiative "Lebenswertes Ruhpolding - 5G frei" die Bekanntmachung übernommen.

Ein Leserbrief in der Chiemgau Zeitung vom 18.02.2021 sorgt auch hier für weitere Unterstützung und stößt bei den Bürgern auf sehr positive Resonanz.  

Diese Nachricht soll allen Mut machen, sich weiter zu engagieren und nicht nachzulassen.

18.02.2021: Appellationsgericht in Kalifornien erkennt 'Wi-Fi-Krankheit' als Behinderung an

Ist die Wi-Fi-Krankheit eine Behinderung? Das kalifornische Berufungsgericht hat dies am 18. Februar 2021 in dem Fall Brown gegen Los Angeles Unified School District, Fall Nr. B294240 bejaht. Das Berufungsgericht hiess die Klage einer Lehrerin gut, die eine Behinderung infolge "elektromagnetischer Hypersensitivität" geltend machte. Weiterlesen...

04.02.2021: Professor Müggenborg fordert Einhaltung des Vorsorgeprinzips

In dem Artikel "Das Vorsorgeprinzip beim Ausbau von G5" (Natur und Recht (2021) 43: 16–20) untersucht Professor Hans-Jürgen Müggenborg, Vorsitzender des Umweltrechtsausschusses im Deutschen Anwaltverein, ob bei der Einführung von 5G die Rechtsprinzipien, die im Umweltrecht bei der Einführung neuer Produkte und Stoffe gelten, beachtet werden. Er kommt zu dem Ergebnis, dass das nicht der Fall ist und dass somit gegen das Vorsorgeprinzip verstoßen wird.

Der Fachartikel ist auf der Webseite von Professor Müggenborg zu finden.

11.02.2021: Ist Mobilfunk-Strahlung Beschleunigungsfaktor für Insektenrückgang?

Das Insektenschutzpaket der Bundesregierung muss um Mobilfunkstrahlung erweitert werden!

Ein neuer Review des spanischen Biologen Alfonso Balmori mit dem Titel „Elektromagnetische Strahlung als neuer Beschleunigungsfakor für den Insektenrückgang“ erscheint peer-reviewed in der bedeutenden Fachzeitschrift Science of the Total Environment (Nr. 767, Mai 2021). Dieser neue Review kommt zum Schluss, dass neben den bekannten Ursachen des Insektensterbens (u.a. industrielle Landwirtschaft, Pestizide) auch elektromagnetische Strahlung, also auch Mobilfunkstrahlung, ein Faktor sein könnte. Daher muss die Bundesregierung bei der laut ARD tagesschau aktuell anstehenden Erarbeitung des Insektenschutzpakets auch Mobilfunkstrahlung als mögliche Ursache anerkennen – im Sinne des Vorsorgeprinzips. Die Folge: Der ungebremste LTE- und 5G-Ausbau müssen gestoppt und Auswirkungen auf die Insektenwelt weiter erforscht werden (...)

Die Studie als Volltext zum Download.

Review zu EMF und Insekten vom September 2020: Biologische Wirkungen elektromagnetischer Felder auf Insekten 

29.01.2021: Verein fordert MORATORIUM für 5G-Mobilfunkstrahlung

Der Verein für Elektrosensible und Mobilfunkgeschädigte e.V. fordert ein Moratorium für 5G-Mobilfunkstrahlung sowie sofortige Schutzstandards und Barrierefreiheit für erkrankte Menschen per Gesetz
PDF zum Download

27.01.2021: Das Ende einer langen Geschichte...

Das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen verurteilt Professor Alexander Lerchl zur Rücknahme seiner Fälschungsbehauptung gegenüber der REFLEX-Studie

von Franz Adlkofer, Pandora | Stiftung für unabhängige Forschung
PDF zum Download

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5G Die geheime Gefahr


Nationaler Protesttag am 23.01.2021

Am Samstag, 23.01.2021 fand zum Anlass des Offenen Briefes eine Nationaler Protesttag gegen 5G in Deutschland statt. An diesem Tag veranstalteten die 5G-Bürgerinitiativen ihre individuellen Aktionen vor Ort. Hier ein kleiner Eindruck der Aktionen in Bad Homburg, Bautzen, Donau Ries, Lübeck, Niederirsen im Westerwald und Wangen im Allgäu. 


Offener Brief des Bündnis' Verantwortungsvoller Mobilfunk Deutschland vom 18.01.2021

Pressemeldung zum Offenen Brief vom 18.01.2021

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