Internationale EHS-Wochen vom 06. - 26.06.2023

Alles Lebendige ist elektrosensibel. (Gepulste) Funkstrahlung im Mikrowellenbereich - die inzwischen milliardenfach stärker ist als die Mikrowellenstrahlung natürlichen Ursprungs - verursacht Zellstress. In Kombinationen mit weiterem Zellstress (psychisch oder durch Umweltgifte) kann sich eine Elektrohypersensibilität (EHS) entwickeln mit so starken Symptomen von Kopfschmerz, Nervosität, Schlaflosigkeit, Herzrasen u.ä., dass diese Menschen am öffentlichen Leben kaum mehr teilnehmen können. Über 2 Millionen Menschen, so die Schätzungen, sind allein in Deutschland schon elektrohypersensibel, aber offiziell als Krankheit anerkannt ist EHS noch nicht. Das sollte sich ändern. Um Aufmerksamkeit für dieses stetig wachsende Problem zu wecken, dienen die internationalen EHS-Wochen, an denen sich jede und jeder aktiv beteiligen kann. 


Der gelbe Stuhl - Wiedererkennungszeichen aller EHS-Veranstaltungen

Gelb - die Farbe steht für den Blitz, für Elektrizität, sie fällt auf, und sie ist auch Warnfarbe jeder Ampel, bevor sie auf Rot schaltet. 

Der gelbe Stuhl symbolisiert den Platz, der leer bleibt, weil ein durch Funkstrahlung erkrankter Mensch hier fehlt. 

Als Logo der Kampagne dient das gelbe Herz auf grünem Grund mit dem Kolibri. Zum Kolibri gibt es eine kleine Geschichte: Er fliegt hin und her mit einem Wassertropfen im Mund, um ein Feuer zu löschen. Als jemand sagt, das bringe doch gar nichts, sagt er: Aber ich tue, was ich kann. Irgendwann kommt doch ein ganzer See zusammen. 

Ideen und Anregungen aus früheren Aktionen 

Das können Sie selber tun

  1. Verteilen Sie Infomaterialien an Nachbarn, Freunde, Ärzte, Gemeindevorstände, etc.;
  2. Organisieren Sie Informationsveranstaltungen, z.B. mit gelben Stühlen und Lesungen von Betroffenenberichten
  3. Starten Sie Online-Kampagnen via Email oder in den sozialen Medien, z.B. mit kurzen Filmen und Clips von Menschen, die ihre E(H)S bezeugen
  4. Fordern Sie Politiker in lokalen Gemeinden und auf Landes- und Bundesebene auf, das Thema anzusprechen und Schutzmaßnahmen in die Wege zu leiten
  5. Bringen Sie Pressemitteilungen oder Leserbriefe in Zeitungen und möglichst viele Medienkanäle.


An Aktions-Materialien stellen wir bereit: 

T-Shirts, Tassen, Taschen etc. mit dem Logo der Kampagne gibt's im >>> Shop

Zum Selber-ausdrucken gibt es  

Zur Idee der Kampagne 

Aus einem Interview mit Dr. Judith Rommel, der Initiatorin der EHS-Woche 

Die Wochen finden jedes Jahr im Juni statt. Sie sind DIE Gelegenheit für uns alle, gemeinsam auf Elektro(hyper)Sensibilität (EHS) aufmerksam zu machen. Wir setzen uns dafür ein, dass die Bedürfnisse der Betroffenen weltweit besser verstanden und unterstützt werden. Viele Betroffene haben ja enorme Schwierigkeiten, am öffentlichen Leben teilzunehmen, weil es inzwischen kaum mehr unbelastete Orte ohne Funkstrahlung von Smartphones, WLAN oder Bluetooth gibt. Selbst ein Arztbesuch ist für Betroffenen eine Herausforderung – und einen strahlungsarmen Arbeitsplatz zu finden ist auch alles andere als einfach. Wir wünschen uns, dass Orte des öffentlichen Lebens für Elektrosensible barrierefrei sind. Ebenso möchten wir anregen, dass in Städten Rückzugsmöglichkeiten und sichere Räume wie strahlungsarme oder strahlungsfreie Schutzzonen entstehen.

Jeder kann sich beteiligen - online oder offline. Man kann teilnehmen an Veranstaltungen mit gelben Stühlen oder Online-Kampagnen, die im Zeichen des Herz-Kolibri-Logo stehen, oder man kann einfach nur gelbe Kleidung tragen. Alles ist möglich und hilft, das Bewusstsein und Verständnis für Elektrosensibilität zu fördern und die notwendigen Kräfte freizusetzen, dass alle Menschen auf der Welt ein gesundes und sicheres Umfeld haben.



Dr. Judith Rommel ist aktuell dabei, eine Internetseite zur Wohnraumsuche für Menschen mit besonderen Wahrnehmungsfähigkeiten und hoher Empfindlichkeit aufzubauen, also auch Elektro(hyper)sensibilität. Um alle relevanten Kriterien zu erfassen, hat sie eine Umfrage aufgesetzt und freut sich, wenn möglichst viele daran teilnehmen. 

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